Wärmepumpe in Hamburg —
Heizung, die sich rechnet
Aus kalter Außenluft wird warmes Heizwasser.
Wir planen, liefern und montieren Luft-Wasser-Wärmepumpen für Einfamilienhäuser, Wohnungen und Mehrfamilienhäuser – im Neubau genauso wie beim Austausch der alten Gas- oder Ölheizung. Und wir sagen Ihnen vorher ehrlich, ob sich das in Ihrem Haus lohnt.
- Prüfung vorab — passt Ihr Haus überhaupt dazu?
- Heizlast statt Daumenregel — richtig ausgelegt, nicht zu groß
- Nachweise für die Förderung — bekommen Sie von uns
Passt eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus?
Vier Fragen, eine ehrliche erste Einschätzung. Keine E-Mail-Adresse, kein Download – die Antwort steht sofort rechts.
Mit Anpassungen geeignet
Grundsätzlich machbar.
Jetzt genau prüfen lassenDas ist eine grobe Orientierung anhand von vier Faktoren – keine Heizlastberechnung und keine Zusage. Was in Ihrem Haus wirklich geht, sehen wir bei der Besichtigung.
Wie eine Wärmepumpe arbeitet
Eine Wärmepumpe erzeugt keine Wärme, sie holt sie. Draußen ist auch bei Frost noch Energie in der Luft – die Anlage sammelt sie ein und hebt sie auf Heizungstemperatur. Genau umgekehrt zum Kühlschrank.
Ein Ventilator saugt Außenluft an. Selbst bei Minusgraden steckt darin noch nutzbare Wärme.
−10 °CEin Kältemittel mit sehr niedrigem Siedepunkt nimmt die Wärme auf und verdampft dabei.
Der Verdichter presst den Dampf zusammen. Durch den Druck steigt die Temperatur deutlich an – das ist der Schritt, der Strom kostet.
Der heiße Dampf gibt seine Wärme an das Heizwasser ab und wird wieder flüssig. Der Kreislauf beginnt von vorn.
Das warme Wasser geht in Fußbodenheizung oder Heizkörper – und ins Warmwasser.
35–55 °CSie sagt, wie viele Kilowattstunden Wärme im Jahresschnitt aus einer Kilowattstunde Strom werden. Bei 4 zahlen Sie für vier Kilowattstunden Wärme nur eine Kilowattstunde Strom. Und der wichtigste Hebel dafür ist die Vorlauftemperatur: Jedes Grad weniger verbessert die Jahresarbeitszahl. Deshalb schauen wir uns zuerst Ihre Heizflächen an – und nicht den Gerätekatalog.
Vier Wege, vier Anwendungsfälle
In Hamburg ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe in den allermeisten Fällen die richtige Wahl. Die anderen Bauarten haben trotzdem ihre Berechtigung.
Luft-Wasser-Wärmepumpe
Der Standard: Außengerät holt Wärme aus der Luft, Innengerät versorgt Heizung und Warmwasser. Keine Genehmigung, keine Bohrung, überschaubarer Aufwand. Für Neubau und Bestand.
Sole-Wasser (Erdwärme)
Holt die Wärme über Sonden oder Flächenkollektoren aus dem Boden. Die höchste Jahresarbeitszahl von allen, aber teurer, genehmigungspflichtig und nur mit Platz für die Bohrung.
Luft-Luft-Wärmepumpe
Heizt und kühlt über die Raumluft statt über Heizwasser – technisch das, was in einer modernen Split-Klimaanlage steckt. Sinnvoll in gut gedämmten Gebäuden und als Ergänzung.
Hybrid: Wärmepumpe + Brennwert
Die Wärmepumpe deckt den Großteil des Jahres ab, der Kessel springt nur an den kältesten Tagen ein. Die pragmatische Lösung für Häuser, die für eine reine Wärmepumpe noch nicht bereit sind.

Was Ihr Haus mitbringen muss
Fünf Punkte entscheiden darüber, ob eine Wärmepumpe bei Ihnen gut läuft – oder ob sie im Winter dauernd im Heizstab hängt und Strom frisst. Genau die prüfen wir bei der Besichtigung.
- Vorlauftemperatur: Je niedriger, desto besser. Unter 55 °C ist der Zielbereich.
- Heizflächen: Große Heizkörper oder Fußbodenheizung – notfalls einzelne Heizkörper tauschen.
- Aufstellort: Platz für das Außengerät mit Abstand zur Grundstücksgrenze und zum Nachbarfenster.
- Technikraum: Stellfläche für Innengerät und gegebenenfalls Pufferspeicher.
- Stromanschluss: Ausreichend dimensionierte Zuleitung und Platz im Zählerschrank.
Was spare ich im Jahr?
Stellen Sie Wohnfläche, Alter Ihrer jetzigen Anlage und Wunschsystem ein. Sie sehen sofort eine Hausnummer – die verbindliche Rechnung machen wir danach gemeinsam vor Ort.
0 €
Das sind rund 0 % Ihrer heutigen Heizkosten.
Jetzt genau durchrechnen lassenÜberschlägige Schätzung auf Basis üblicher Verbrauchskennwerte und Energiepreise – keine Zusage und kein Ersatz für eine Heizlastberechnung.
Was den Preis bestimmt
Eine Zahl, die für jedes Haus gilt, gibt es nicht – und wer Ihnen am Telefon eine nennt, rät. Diese sechs Punkte machen bei uns den Unterschied im Angebot aus.
Heizlast des Gebäudes
Wie viel Leistung Ihr Haus am kältesten Tag braucht. Danach richtet sich die Gerätegröße – zu groß gewählt kostet doppelt: in der Anschaffung und im Betrieb.
Anpassung der Heizflächen
Manchmal reicht die vorhandene Anlage. Manchmal müssen zwei, drei Heizkörper größer werden, damit die Vorlauftemperatur sinken kann.
Aufstellort und Leitungswege
Fundament, Wanddurchbrüche, Abstand zwischen Außen- und Innengerät, Kondensatablauf – hier entstehen die Unterschiede im Montageaufwand.
Speicher und Warmwasser
Pufferspeicher, Warmwasserspeicher oder Frischwasserstation: Was sinnvoll ist, hängt an Haushaltsgröße und Nutzungsverhalten.
Rückbau der alten Anlage
Demontage, Abtransport und fachgerechte Entsorgung von Kessel und gegebenenfalls Öltank gehören ins Angebot – nicht auf die Schlussrechnung.
Elektrik und Anmeldung
Zuleitung, Absicherung, Zählerschrank und die Anmeldung beim Netzbetreiber. Kleine Posten, die gern vergessen werden.
Der Austausch einer alten Heizung gegen eine Wärmepumpe wird staatlich bezuschusst. Die Fördersätze und Bedingungen ändern sich aber regelmäßig, und was Sie am Ende bekommen, hängt von Ihrem Einzelfall ab. Deshalb nennen wir hier bewusst keine Zahl, die morgen schon falsch sein kann: Den aktuellen Stand finden Sie bei KfW und BAFA. Was Sie von uns bekommen, ist konkret: eine Einschätzung, welche Programme für Ihr Vorhaben in Frage kommen, und alle technischen Nachweise samt Fachunternehmererklärung für den Antrag.
Von der Anfrage bis zur ersten warmen Nacht
Anfrage & Vorgespräch
Sie schildern uns kurz, was Sie haben und was Sie vorhaben. Schon am Telefon lässt sich viel einordnen.
Besichtigung & Heizlast
Wir sehen uns Heizflächen, Technikraum, Aufstellort und Elektrik an und ermitteln die Heizlast – keine Daumenregel.
Festpreis-Angebot
Gerät, Zubehör, Montage, Rückbau und Entsorgung – jede Position einzeln. Dazu die Unterlagen für Ihren Förderantrag.
Montage & Übergabe
Einbau, Inbetriebnahme, Einregulierung und eine Einweisung, die so lange dauert, bis Sie sich mit der Steuerung wohlfühlen.
„Im Altbau geht das doch nicht“
Doch – häufiger, als viele denken. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die Vorlauftemperatur, mit der Ihr Haus warm wird.
Gerade in Hamburger Altbauten sind die Heizkörper oft sehr großzügig ausgelegt worden, weil man früher mit hohen Reserven geplant hat. Solche Heizkörper bekommen einen Raum auch mit 50 °C Vorlauf warm – und genau da wird die Wärmepumpe effizient.
Herausfinden lässt sich das mit einem einfachen Test: An einem kalten Tag wird die Vorlauftemperatur schrittweise abgesenkt und beobachtet, ob die Räume noch warm werden. Das kostet nichts außer etwas Geduld – und ersetzt jede Schätzung.
Reicht es nicht ganz, sind es meist nur einzelne Räume, in denen der Heizkörper größer werden muss. Erst wenn auch das nicht hilft, reden wir über Hybrid oder über Dämmmaßnahmen.

Auch im Mehrfamilienhaus
Für Wohnanlagen und Hausverwaltungen planen wir Kaskaden aus mehreren Geräten – mit Blick auf Schallschutz, Aufstellfläche und Warmwasserbereitung.
Zusammen mit Photovoltaik
Die Wärmepumpe braucht Strom, die PV-Anlage liefert ihn. Wir planen beides gemeinsam, damit Auslegung und Steuerung zusammenpassen.
Wartung nicht vergessen
Einmal im Jahr Filter, Kältemittelkreis und Regelung prüfen. Das hält die Jahresarbeitszahl oben und die Stromrechnung unten.
Häufige Fragen zur Wärmepumpe
Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?
Oft ja – aber es kommt auf die nötige Vorlauftemperatur an, nicht auf das Baujahr. Entscheidend ist, ob Ihre Heizkörper groß genug sind, um den Raum auch bei 45 bis 55 °C Vorlauf warm zu bekommen. Viele Altbauten schaffen das, weil die Heizkörper damals großzügig ausgelegt wurden. Das lässt sich mit einem einfachen Test über einen kalten Tag herausfinden – wir machen das vor der Angebotserstellung.
Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe?
Das hängt an der Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie sagt, wie viele Kilowattstunden Wärme aus einer Kilowattstunde Strom werden. Eine gut geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einfamilienhaus liegt meist zwischen 3 und 4,5 – aus einer Kilowattstunde Strom werden also drei bis viereinhalb Kilowattstunden Wärme. Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto höher die JAZ.
Funktioniert eine Wärmepumpe auch bei Frost?
Ja. Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten bis etwa minus 20 °C Außentemperatur. Die Leistung sinkt bei Kälte, deshalb wird die Anlage auf den kältesten zu erwartenden Tag ausgelegt. In Hamburg sind die Winter dafür vergleichsweise mild – das ist einer der Gründe, warum Wärmepumpen hier gut laufen.
Wie laut ist eine Wärmepumpe?
Moderne Geräte liegen im Betrieb etwa auf dem Niveau eines leisen Kühlschranks, gemessen in einigen Metern Abstand. Wichtiger als das Datenblatt ist die Aufstellung: Abstand zur Grundstücksgrenze, keine Ecke zwischen zwei Wänden, entkoppeltes Fundament. Wir planen den Aufstellort mit Blick auf die Schallschutzvorgaben – und auf die Nachbarn.
Was kostet eine Wärmepumpe?
Eine ehrliche Zahl gibt es erst nach der Besichtigung, weil der Aufwand stark schwankt: Heizlast, Aufstellort, Leitungswege, Pufferspeicher, Anpassung der Heizflächen und die Entsorgung der alten Anlage gehen alle in den Preis ein. Sie bekommen von uns ein schriftliches Festpreis-Angebot, in dem jede Position einzeln steht.
Gibt es Förderung für den Heizungstausch?
Ja, der Staat bezuschusst den Austausch einer alten Heizung gegen eine Wärmepumpe. Wie hoch der Zuschuss ausfällt, hängt vom Einzelfall ab und die Förderbedingungen ändern sich regelmäßig – verlassen Sie sich deshalb bitte nicht auf Zahlen aus dem Internet, sondern prüfen Sie den aktuellen Stand bei KfW und BAFA. Wir sagen Ihnen, welche Programme für Ihr Vorhaben in Frage kommen, und liefern die technischen Nachweise und die Fachunternehmererklärung, die Sie für den Antrag brauchen.
Brauche ich eine Fußbodenheizung?
Nein. Eine Fußbodenheizung ist ideal, weil sie mit sehr niedriger Vorlauftemperatur auskommt – aber sie ist keine Bedingung. Ausreichend große Heizkörper tun es auch. Manchmal reicht es schon, in zwei oder drei Räumen den Heizkörper zu tauschen, statt das ganze Haus aufzureißen.
Wie lange dauert der Einbau?
Der reine Austausch im Einfamilienhaus dauert üblicherweise zwei bis vier Arbeitstage, je nach Aufwand für Fundament, Durchbrüche und Leitungswege. Ohne Heizung sind Sie dabei in der Regel nur einen Tag. Den genauen Ablauf stimmen wir vorher mit Ihnen ab.
Kann ich Wärmepumpe und Photovoltaik kombinieren?
Das ist sogar eine der sinnvollsten Kombinationen: Die Wärmepumpe braucht Strom, die PV-Anlage liefert ihn. Vor allem in der Übergangszeit deckt der eigene Strom einen guten Teil des Wärmebedarfs. Wir planen beides zusammen, damit Auslegung und Steuerung zueinander passen.
Was ist eine Hybrid-Heizung?
Eine Kombination aus Wärmepumpe und Brennwertkessel. Die Wärmepumpe übernimmt den größten Teil des Jahres, der Kessel springt nur an den wenigen sehr kalten Tagen ein. Das ist die Lösung für Häuser, in denen eine reine Wärmepumpe an der Vorlauftemperatur scheitern würde – und oft deutlich günstiger, als vorher das ganze Haus umzubauen.
Wärmepumpe für Ihr Haus prüfen lassen
Besichtigung und Angebot kosten Sie nichts. Und wenn sich eine Wärmepumpe bei Ihnen nicht rechnet, sagen wir Ihnen das auch.